
Gut bedacht – was tut
sich drunter und drüber?
Ein Dach hat immer zwei Seiten: das
Tragwerk, also die Dachkonstruktion
und die Dachhaut, also das, was Sie
von außen sehen. Zwischen beide
kommt wieder eine Dämmung, denn
schließlich wollen Sie nur ihr Dachgeschoß
heizen und nicht den Himmel.
Während Sie sich beim Tragwerk
eher
von funktionalen Aspekten leiten
lassen,
haben Sie bei der Dachhaut
die
Wahl zwischen klassischen Tondachziegeln,
formschönen Dachsteinen
aus Beton, unverwüstlichen Dachplatten
und -schindeln aus Bitumen oder
Naturstoffen wie Schiefer oder Holz.
Dämmen
unterm Dach
Die Unterkonstruktion trägt einen
Großteil der ge-samten Last Ihres Daches.
In schneereichen
Lagen kann die
Belastung bis zu 75 kg/m2 betragen.
Unterkonstruktionen aus früheren
Jahren ent-sprechen vielfach nicht
mehr den heutigen Anforderungen,
da der Raum unter
dem Dach in
der
Regel nicht als Wohnraum genutzt
wurde. Unzureichende Holzqualitä
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oder zu große Spar-renabstände aber
sind ungeeignete Voraus-setzungen
für
die Funktionstüchtigkeit eines |
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modernen
Dachaufbaus, der allen auphysikalischen
Anforderungen
und
amtlichen Verordnungen
hinsichtlichWärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und
Brandschutz zu
entsprechen hat: Die
Lattung muß
aus geeignetem Material
und belastungsstabil sein. Ebenso
ist ein regensicheres Unterdach
aus
Rauh-schalung und einer Unterdeckbahn
zwingend
erforderlich.
Zwischensparrendämmung
ohne Hinterlüftung
(Vollsparrendämmung):
Die Vollsparrendämmung ist bei
Dachsanierungen immer mehr im
Kommen. Besonders vorteilhaft ist,
daß die gesamte Höhe zwischen
den
Sparren gedämmt werden
kann.
Die
wasserabweisende Holzweichfaserplatte
beispielsweise dient als regensicheres
Unterdach
und kann in die Berechnung
der Wärmedämmung mit
einbezogen
werden. Als Dämmstoffe
empfehlen
sich Filze, Vliese, Matten
oder Schüttungen.
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